TIMEDECK · Hilfe und mehr

TIMEDECK: Countdown und Ablaufsteuerung für Bühne und Stream.

Ein Timer für den Mac mit Rundowns, mehreren Ausgaben, NDI und Browser-Source, steuerbar per HTTP, WebSocket, OSC und MIDI. Hier findest du, was TIMEDECK kann, wie weit es ist und die ganze Hilfe zum Nachlesen.

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Balkenstile
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Steuerwege: HTTP, WebSocket, OSC, MIDI
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Ausgabe-Zustände
Was ist TIMEDECK?

Der Timer für alle, die einen Ablauf im Griff haben müssen.

TIMEDECK zeigt Countdown, Count-up, Uhrzeit und Rundowns mit mehreren Cues. Die Technik oder Regie steuert, der Sprecher sieht auf einem Monitor oder iPad, wie viel Zeit bleibt. Wir entwickeln TIMEDECK aus der eigenen Eventpraxis.

Ablauf mit Rundown

Cues mit Countdown, Count-up, Uhrzeit oder Countdown bis zu einer Uhrzeit, mit Überzeit, Auto-Weiter und Roll-Modus nach der Uhr.

Viele Ausgaben

Zweitmonitor, NDI-Quelle (auf Wunsch mit Alpha-Kanal) und Browser-Source für OBS, vMix und Resolume. Presenter und Programm sind getrennt.

Steuerung, wie du sie brauchst

Hauptfenster, Tastatur, HTTP, WebSocket, OSC, MIDI, Web-Bedienung fürs iPad und ein Modul für Bitfocus Companion.

Funktionen

Das kann TIMEDECK.

Zeit live anpassen

Plus und minus 1 und 5 Minuten, dazu die Prognose „Ende voraussichtlich ...“ mit Abweichung zum Plan.

Nachrichten an den Sprecher

Vier Stile, Schnellknöpfe, Blackout und ein „Verstanden“-Knopf, mit dem der Sprecher bestätigt.

Publikumsfragen per QR-Code

Das Publikum stellt Fragen im Browser, erst nach deiner Freigabe gehen sie auf die Ausgabe.

Farbwechsel und Signaltöne

Beliebig viele Farbstufen nach Restzeit, Signaltöne je Stufe und eigene Farbe für die Überzeit.

Layout-Editor

Alle Elemente der Ausgabe frei platzieren und skalieren, acht Balkenstile, eigene Schriften und Theme-Presets.

Soll/Ist-Protokoll

Geplante und tatsächliche Laufzeit je Cue, als CSV exportierbar. Rundowns lassen sich als CSV importieren und exportieren.

Show-Dateien

Rundowns, Darstellung und Ausgaben in einer Datei sichern, zum Beispiel pro Kunde oder Veranstaltung.

Updates

Die App sucht selbst nach neuen Versionen und installiert nur Updates mit gültiger Signatur.

Stand der Dinge

Weit fortgeschritten, aber noch in der Erprobung.

TIMEDECK ist lizenzpflichtig und weit fortgeschritten. Wir versprechen nur, was wir gesehen haben, und sagen offen, was noch geprüft wird.

Gebaut

  • Rundowns, mehrere Timer, Roll-Modus und Auto-Weiter
  • Mehrere Ausgaben, Zweitmonitor, NDI und Browser-Source
  • Steuerung per HTTP, WebSocket, OSC und MIDI
  • Publikumsfragen, Layout-Editor, Soll/Ist-Protokoll
  • Lizenzprüfung mit Offline-Kulanz und Update-Funktion

Wird noch erprobt oder fehlt

  • Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt
  • NDI mit Alpha-Kanal: noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet
  • OSC, MIDI, WebSocket und Roll-Modus: Prüfung mit echten Geräten steht aus
  • Companion-Modul: noch nicht in einer echten Companion-Installation geladen
  • Cloud-Sync und NDI-Empfang sind nicht gebaut

Hinweis: Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. Plane TIMEDECK für eine wichtige Veranstaltung ein? Probiere deinen Aufbau vorher mit deinen Geräten aus, wir helfen dir dabei.

Hilfe

Hilfe zu TIMEDECK

Anleitungen von der Installation bis zur Fehlersuche. Klick auf eine Frage, um die Antwort aufzuklappen. Die Hilfe ist auf Deutsch.

Überblick

Was ist TIMEDECK?

TIMEDECK ist eine Mac-App von format-X für Countdown und Ablaufsteuerung auf Bühne und im Stream.

TIMEDECK ist ein Timer für Bühne und Broadcast auf dem Mac. Die App zeigt Countdown, Count-up, Uhrzeit und Rundowns mit mehreren Cues (Abschnitten).

Die Bilder gehen auf einen Zweitmonitor, als NDI-Quelle (auf Wunsch mit Alpha-Kanal) oder als Browser-Source in OBS, vMix und Resolume. Gesteuert wird im Hauptfenster, per Tastatur, über das Netzwerk (HTTP, WebSocket, OSC), per MIDI oder vom iPad aus.

TIMEDECK ist eine Eigenentwicklung der format-X GmbH und lizenzpflichtig. Wie weit die Software ist, steht im Artikel zum Reifegrad.

Für wen ist TIMEDECK gedacht?

Für alle, die Redezeiten, Pausen und Programmpunkte live im Blick behalten: Technik, Regie, Moderation und Stream-Teams.

TIMEDECK ist für Veranstaltungen mit festem Ablauf gedacht: Vorträge, Konferenzen, Bühnenprogramme und Livestreams. Die Technik oder Regie steuert den Ablauf, der Sprecher sieht auf einem Monitor oder iPad, wie viel Zeit noch bleibt.

format-X entwickelt solche Werkzeuge aus der eigenen Eventpraxis und setzt sie bei eigenen Produktionen ein.

  • Technik und Regie: Rundown anlegen, Cues starten, Ausgabe umschalten, Nachrichten an den Sprecher senden.
  • Sprecher: sieht Restzeit, Name, Titel und was danach kommt, und kann mit einem Knopf "Verstanden" melden.
  • Stream- und Bildmischer-Teams: bekommen den Timer als NDI-Quelle oder Browser-Source.
TIMEDECK im Überblick: die wichtigsten Funktionen

Rundowns, mehrere Timer und Ausgaben, NDI, Browser-Source, Fernsteuerung, Publikumsfragen, Layout-Editor und Soll/Ist-Protokoll.

  • Cues: Countdown, Count-up, Uhrzeit und Countdown bis zu einer Uhrzeit, mit Überzeit, Auto-Weiter und Roll-Modus nach Uhrzeit.
  • Mehrere Timer mit je eigenem Rundown und mehrere Ausgabekanäle (Monitor, NDI-Quelle, Browser-Source).
  • Operator und Presenter getrennt: Ausgaben mit oder ohne Nachrichten und Blackout.
  • Ausgabe umschalten: Timer, Uhrzeit, Testbild, Pause oder Schwarz.
  • Zeit live anpassen mit Prognose "Ende voraussichtlich ...".
  • Nachrichten an den Sprecher, Blackout und "Verstanden"-Knopf.
  • Farbwechsel nach Restzeit, Signaltöne, acht Balkenstile, eigene Schriften, Theme-Presets.
  • Layout-Editor: alle Elemente frei platzieren und skalieren.
  • Fernsteuerung per HTTP, WebSocket, OSC und MIDI, Web-Bedienung für iPad und Handy, Bitfocus-Companion-Modul.
  • Publikumsfragen per QR-Code mit Freigabe durch den Operator.
  • Soll/Ist-Protokoll mit CSV-Export, CSV-Import und -Export der Rundowns, Show-Dateien.
  • Automatische Update-Suche mit signiertem Feed.
Wie weit ist TIMEDECK? Der ehrliche Stand

Weit fortgeschritten und lizenzpflichtig; Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt.

Auf unserer Webseite führen wir TIMEDECK als "weit fortgeschritten". Die App und ihre Funktionen sind gebaut. Was noch nicht abgeschlossen ist, nennen wir offen.

  • Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt.
  • Der NDI-Alpha-Kanal ist noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet.
  • OSC, MIDI, WebSocket und der Roll-Modus müssen noch mit echten Geräten geprüft werden.
  • Das Companion-Modul wurde bisher nicht in einer echten Companion-Installation geladen, sondern gegen einen nachgebauten Testserver geprüft.
  • Nicht gebaut sind Cloud-Sync und NDI-Empfang.

Tipp: Planst du TIMEDECK für eine wichtige Veranstaltung ein, probiere deinen Aufbau vorher mit deinen eigenen Geräten durch. Wir helfen dir gern dabei.

Was kostet TIMEDECK und wie bekomme ich es?

Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage; die Software ist lizenzpflichtig, ein Schlüssel gilt für ein Gerät.

Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. Schreib uns an info@format-x.gmbh, ruf uns an unter +49 6722 9191810 oder nutze das Anfrageformular auf der TIMEDECK-Seite.

Sicher ist: TIMEDECK ist lizenzpflichtig. Den Lizenzschlüssel bekommst du nach dem Kauf per E-Mail. Er gilt für ein Gerät, und die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung.

Ob es eine Testversion gibt, können wir hier nicht zusagen. Frag uns bitte direkt.

Erste Schritte

Systemvoraussetzungen für TIMEDECK

Ein Mac mit macOS 14 oder neuer, Internet für die Lizenzprüfung und ein Netzwerk für NDI und Fernsteuerung.

  • macOS 14 oder neuer.
  • Für die Lizenzprüfung eine Internetverbindung, mindestens alle 14 Tage.
  • Für NDI ein Netzwerk, in dem die Empfänger (vMix, OBS mit NDI-Plugin, Resolume) die Quelle finden.
  • Für Fernsteuerung und Browser-Source ein Netzwerk zwischen dem Mac und den anderen Geräten.
  • Das Hauptfenster hat eine Mindestgröße von 1000 mal 680 Punkten.

TIMEDECK ist eine Mac-App. Eine Windows-Version nennen wir nicht. Das iPad oder Handy dient als Fernbedienung im Browser, die Software selbst läuft auf dem Mac.

TIMEDECK installieren und starten

App in den Ordner Programme ziehen, starten, Zugriff auf das lokale Netzwerk erlauben und die Lizenz aktivieren.

  1. Die App TIMEDECK in den Ordner Programme ziehen.
  2. TIMEDECK starten.
  3. Fragt macOS nach dem Zugriff auf das lokale Netzwerk, erlaube ihn. Sonst erscheint die NDI-Quelle nicht.
  4. Den Lizenzschlüssel eingeben und auf Aktivieren klicken.

Ohne gültige Lizenz läuft nichts: weder die Oberfläche noch die Ausgaben, der Webserver, OSC oder MIDI. Statt der Oberfläche erscheint der Bildschirm "Lizenz aktivieren".

Wie du die App und den Schlüssel bekommst, klären wir bei deiner Anfrage.

Schnellstart: dein erster Timer in 5 Minuten

Cue anlegen, Ausgabefenster auf den Sprecher-Monitor legen, starten, Nachricht senden und Schwarz schalten.

  1. TIMEDECK starten und die Lizenz aktivieren (einmalig).
  2. Im Reiter Steuerung dem Timer oben einen Namen geben. Rechts im Rundown steht ein Cue "Cue 1" mit 5 Minuten. Name und Dauer direkt in der Zeile ändern, zum Beispiel Dauer 20.
  3. Mit dem Plus im Rundown weitere Cues anlegen.
  4. Im Reiter Ausgaben bei der Ausgabe "Ausgabefenster anzeigen" einschalten und den Bildschirm wählen, auf dem der Sprecher den Timer sieht.
  5. Auf Start klicken. Die Vorschau im Hauptfenster und das Ausgabefenster laufen.
  6. Eine Nachricht an den Sprecher: Text eingeben, Stil wählen, Senden.
  7. Mit Option+Befehl+5 die Ausgabe auf Schwarz schalten und mit Option+Befehl+1 zurück auf den Timer.
Die Oberfläche: Hauptfenster, Rundown und Reiter

Links Timer-Leiste, Vorschau und sieben Reiter, rechts der Rundown des gewählten Timers.

Links oben stehen die Kopfzeile mit Version, darunter die Timer-Leiste, die 16:9-Vorschau und die Reiter. Rechts steht der Rundown des gewählten Timers mit den Cues und den Schaltflächen zum CSV-Import und -Export.

  • Steuerung: Start/Stopp, Zeit anpassen, Prognose, Roll-Modus, Countdown bis Uhrzeit, Nachricht an den Sprecher, Ausgabe umschalten.
  • Darstellung: Presets, Farben, Zeitformat, Farbwechsel, Signaltöne, Schrift, Balkenstil, Uhrzeit, Pause-Ansicht, Layout.
  • Ausgaben: Ausgabekanäle mit Monitor und NDI.
  • Netzwerk: Ports, Token, URLs der Browser-Source, Befehlsliste.
  • Fragen: QR-Code und eingegangene Publikumsfragen.
  • Protokoll: Soll/Ist-Protokoll.
  • Lizenz: Lizenzstatus, Freigabe und Updates.

Jede Cue-Zeile hat Statuspunkt und Name, die Felder Sprecher und Titel sowie Modus, Dauer und Startzeit. Ein ausgefüllter Punkt zeigt den aktiven Cue, ein Klick darauf wählt ihn. Zeilen lassen sich per Ziehen umsortieren.

Rundown und Timer

Die vier Modi eines Cues

Countdown, Count-up, Uhrzeit und Bis Uhrzeit; nach dem Ende eines Countdowns läuft die Überzeit mit Pluszeichen weiter.

  • Countdown: zählt von der Dauer auf 0. Danach läuft die Überzeit hoch, mit vorangestelltem Plus, zum Beispiel +00:12. Der Balken pulsiert in der Überzeit.
  • Count-up: zählt von 0 hoch. Ist eine Dauer gesetzt, füllt sich der Balken bis zu dieser Dauer.
  • Uhrzeit: zeigt die Uhrzeit des Macs. Das Dauerfeld entfällt.
  • Bis Uhrzeit: Countdown bis zu einer Zieluhrzeit. Er läuft nach der Uhr, ohne Start, danach läuft die Überzeit.

Mit Auto-Weiter springt TIMEDECK am Ende des Countdowns automatisch zum nächsten Cue.

Dauer eingeben: so schreibst du Zeiten

Das Dauerfeld versteht Eingaben wie 5, 5:30, 1:30:00, 1h30, 90m oder 45s.

Das Dauerfeld übernimmt die Eingabe mit Enter oder beim Verlassen des Felds und zeigt danach den gespeicherten Wert.

  • 5 bedeutet 5 Minuten.
  • 5:30 bedeutet 5 Minuten 30 Sekunden.
  • 1:30:00 oder 1h30 bedeutet 1 Stunde 30 Minuten.
  • 1h, 90m und 45s bedeuten 1 Stunde, 90 Minuten und 45 Sekunden.
  • 1h 30m und 1,5h bedeuten ebenfalls 1 Stunde 30 Minuten.

Erlaubte Einheiten sind h oder std, m oder min, s oder sek.

Start, Stopp, Weiter und Zeit live anpassen

Transport im Reiter Steuerung; mit plus/minus 1 und 5 Minuten verlängerst oder verkürzt du den laufenden Cue, ohne den Rundown zu ändern.

Im Reiter Steuerung gibt es Zurück, Start bzw. Stopp, Weiter und Zurücksetzen. Weiter und Zurück wechseln den Cue; läuft der Timer, startet der neue Cue sofort.

Mit den Schaltflächen minus 5 min, minus 1 min, plus 1 min und plus 5 min passt du den laufenden Cue an, ohne den Rundown zu ändern. Bei einem Cue im Modus Bis Uhrzeit verschiebt sich die Zieluhrzeit. Die zugegebene Zeit gilt bis zum nächsten Cue-Wechsel oder Zurücksetzen.

Über die Fernsteuerung gibt es zusätzlich: Restzeit direkt setzen, Cue-Dauer dauerhaft ändern und die zugegebene Zeit wieder verwerfen.

Wichtig: Im Roll-Modus führt die Uhr den Timer. Dort sind Start, Stopp, Weiter, Zurück, Zurücksetzen und Zeit anpassen gesperrt.

Roll-Modus: Cues laufen nach der Uhrzeit

Jeder Cue bekommt eine Startzeit; TIMEDECK führt den Ablauf dann nach der Uhr des Macs.

Der Schalter Roll-Modus lässt die Cues nach der Uhr laufen. Jeder Cue hat im Rundown ein Feld Start im Format hh:mm oder hh:mm:ss.

  • Ein Cue ohne Startzeit beginnt direkt nach dem Ende des vorherigen Cues. Der erste Cue ohne Startzeit beginnt um 00:00:00.
  • Ist der nächste Start noch nicht erreicht, wartet der Timer.
  • Das Startzeit-Feld gilt nur im Roll-Modus und ist sonst abgeblendet.
  • Im Roll-Modus sind Start, Stopp, Weiter, Zurück, Zurücksetzen, Zeit anpassen und Aktueller Cue endet um gesperrt.

Der Roll-Modus soll noch mit echten Geräten geprüft werden (siehe Reifegrad).

Countdown bis Uhrzeit, Auto-Weiter und Prognose

Ein Cue kann bis zu einer festen Uhrzeit laufen; die Prognose zeigt, wann der Cue voraussichtlich endet und ob du im Plan bist.

Im Reiter Steuerung im Bereich Countdown bis Uhrzeit trägst du eine Uhrzeit im Format hh:mm ein und klickst auf "Aktueller Cue endet um ...". Der Cue läuft dann nach der Uhr bis zu dieser Zeit, danach als Überzeit. Du kannst einen Cue auch dauerhaft im Modus Bis Uhrzeit anlegen.

Auto-Weiter ("Automatisch zum nächsten Cue, wenn der Countdown endet") schaltet am Ende des Countdowns auf den nächsten Cue. Im Roll-Modus ist das gesperrt.

Läuft ein Cue, zeigt die Steuerung "Ende voraussichtlich HH:mm". Haben die Cues Startzeiten, steht dahinter die Abweichung zum geplanten Ende: im Plan, plus N min oder minus N min. Orange erscheint sie bei Verspätung, rot ab mehr als 5 Minuten, grün bei Plan oder früher.

Mehrere Timer verwalten

Jeder Timer hat einen eigenen Rundown, Roll-Modus und Auto-Weiter; Ausgaben zeigen jeweils einen Timer.

Das Plus in der Timer-Leiste fügt einen Timer hinzu (Name Timer 2 usw. mit einem Cue "Cue 1" über 5 Minuten). Timer löschen im Reiter Steuerung erscheint, sobald es mehr als einen Timer gibt.

Jeder Timer hat einen eigenen Rundown, Roll-Modus und Auto-Weiter. Ausgaben zeigen jeweils einen Timer. Die MIDI-Zuordnung deckt die Timer 1 bis 4 ab, HTTP, WebSocket und OSC beliebige Nummern.

Rundown als CSV importieren und exportieren

Rundowns lassen sich als CSV-Datei mit Semikolon sichern oder aus Excel und Tabellen einlesen; der Import ersetzt vorhandene Timer.

Unter dem Rundown findest du CSV exportieren (Datei Rundown.csv) und CSV importieren. Die Datei enthält alle Timer. Die Kopfzeile lautet:

  • Spalten: Timer, Name, Modus, Dauer, Startzeit, Endzeit, Sprecher, Titel.
  • Modus: countdown, countUp, tageszeit oder bisUhrzeit.
  • Dauer: wie im Dauerfeld, zum Beispiel 5, 5:30 oder 1h30.
  • Startzeit und Endzeit: hh:mm oder hh:mm:ss, leer ist erlaubt.

Der Import liest Semikolon oder Komma als Trennzeichen. Zeilen mit unbekanntem Modus, ungültiger Dauer oder ungültiger Uhrzeit werden übersprungen und im Dialog gezählt.

Wichtig: Der Import ersetzt die vorhandenen Timer und Rundowns. Erst nach Klick auf Ersetzen wird importiert.

Ausgaben

Mehrere Ausgaben: Presenter und Programm trennen

Jeder Ausgabekanal zeigt einen Timer; drei Schalter bestimmen, ob Nachrichten, Umschaltung und Zusatzinfos erscheinen.

Im Reiter Ausgaben legst du beliebig viele Kanäle an (Ausgabe hinzufügen). Mindestens ein Kanal bleibt bestehen. Jeder Kanal hat einen Namen, einen Timer und drei Schalter:

  • Zeigt Nachrichten an den Sprecher (Presenter-Ausgabe): an zeigt Nachrichten, aus ergibt eine saubere Programm-Ausgabe.
  • Folgt der Umschaltung (Uhrzeit, Testbild, Pause, Schwarz): an wechselt der Kanal mit, aus bleibt er auf dem Timer.
  • Zeigt Sprecher und Danach: an zeigt Sprecher, Titel und "Danach: ...".

Operator, Presenter und Programm sind getrennt. Der Operator steuert im Hauptfenster. Eine Presenter-Ausgabe geht an den Sprecher (Nachrichten an, Zusatzinfos an). Eine Programm-Ausgabe geht in den Bildmischer (Nachrichten aus, Zusatzinfos aus). Zwei Kanäle auf denselben Timer mit unterschiedlichen Schaltern sind ein möglicher Aufbau.

Zweitmonitor: Timer im Vollbild oder Fenster

Das Ausgabefenster läuft im Vollbild auf dem gewählten Monitor oder als Fenster mit 960 mal 540; Monitore lassen sich im Betrieb an- und abstecken.

Im Bereich Monitor öffnet "Ausgabefenster anzeigen" das Fenster. Bildschirm wählt den Monitor (der Hauptbildschirm trägt den Zusatz Haupt). Im Vollbild füllt das Bild den Monitor, sonst läuft es in einem Fenster mit 960 mal 540.

Monitore lassen sich im laufenden Betrieb anstecken und abziehen, das Fenster positioniert sich neu. Mit nur einem Bildschirm läuft die Ausgabe immer im Fenster und verdeckt die Bedienung nicht.

Tipp: Das Ausgabefenster schließt du mit Esc (zuerst ins Fenster klicken) oder mit Option+Befehl+O. Das Bedienfenster holst du mit Befehl+0 zurück.

NDI-Ausgabe, auch mit transparentem Hintergrund

TIMEDECK sendet den Timer als NDI-Quelle, wahlweise mit Alpha-Kanal, in 720p bis 4K und 24 bis 60 Bildern pro Sekunde.

Im Bereich NDI schaltest du mit "NDI-Ausgabe senden" die Quelle ein. Der Quellname (Standard TIMEDECK) bestimmt, wie sie im Netzwerk erscheint.

  • Hintergrund transparent (Alpha-Kanal), standardmäßig an: sendet BGRA mit Alpha, damit sich der Timer in vMix, OBS oder Resolume über ein Bild legen lässt. Das Testbild ist immer deckend. Bei Schwarz wird das Bild komplett durchsichtig.
  • Auflösung: 1280 mal 720, 1920 mal 1080 (Standard) oder 3840 mal 2160.
  • Bildrate: 24, 25, 30 (Standard), 50 oder 60 Bilder pro Sekunde.

Fehler der NDI-Ausgabe erscheinen in Rot unter den Einstellungen.

Wichtig: Der Alpha-Kanal wurde noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet. Probiere ihn vor dem Einsatz mit deiner Software aus.

NDI ist eine eingetragene Marke von Vizrt NDI AB.

Browser-Source für OBS, vMix und Resolume

Der eingebaute Webserver liefert den Timer als Webseite; per URL-Parameter steuerst du Timer, Transparenz, Nachrichten und mehr.

Im Reiter Netzwerk steht im Bereich Browser-Source je Timer eine URL, die du mit Kopieren in die Zwischenablage legst. Sie sieht so aus: http://IP-DES-MACS:9100/?timer=1

  • timer=N wählt Timer Nummer N (Standard 1).
  • transparent=1 gibt einen transparenten Hintergrund.
  • messages=0 blendet Nachrichten aus (und die Zusatzinfos).
  • blackout=0 ignoriert die Umschaltung und zeigt immer den Timer.
  • info=0 blendet Sprecher und "Danach" aus.
  • ack=1 zeigt den Knopf "Verstanden" für den Sprecher.

Parameter werden mit & verbunden, zum Beispiel ?timer=1&transparent=1&messages=0. Die Seite nutzt die in der Darstellung gewählte Schrift. Importierte Schriften liefert der Server mit.

Tipp: Trage als Adresse die IP des Macs ein, nicht localhost, wenn OBS oder vMix auf einem anderen Rechner laufen. Der HTTP-Port 9100 ist einstellbar.

Ausgabe umschalten: Timer, Uhrzeit, Testbild, Pause, Schwarz

Fünf Zustände für alle Ausgaben, die der Umschaltung folgen; per Kurzbefehl, Menü, Netzwerk oder MIDI schaltbar.

  • Timer: Normalansicht (Option+Befehl+1).
  • Uhrzeit: Uhrzeit des Macs mit Datum (Option+Befehl+2).
  • Testbild: Farbbalken, Graukeil, Rahmen, Mittenkreuz und Kreis, in der Mitte Ausgabename, Auflösung und Uhrzeit (Option+Befehl+3).
  • Pause: Logo, Pause-Text und Countdown, wenn der Timer läuft (Option+Befehl+4).
  • Schwarz: schwarzes Bild, also Blackout (Option+Befehl+5). Blackout an und aus schaltet Befehl+B.

Die Umschaltung gilt nur für Ausgaben, die ihr folgen (Schalter im Reiter Ausgaben). Du schaltest im Reiter Steuerung, im Menü Timer, mit Kurzbefehlen, per HTTP, OSC, WebSocket oder MIDI.

Sprecher und Publikum

Nachrichten an den Sprecher und der Verstanden-Knopf

Kurze Nachrichten in vier Stilen erscheinen auf den Presenter-Ausgaben; der Sprecher kann per Knopf bestätigen.

Im Reiter Steuerung gibst du im Bereich Nachricht an den Sprecher einen Text ein (höchstens 300 Zeichen), wählst den Stil (Info, OK, Warnung, Kritisch) und klickst auf Senden. Löschen entfernt die aktive Nachricht, Umschalt+Befehl+M ebenfalls.

Drei Schnellknöpfe senden sofort im Stil Warnung: "Bitte zum Ende kommen", "Noch 5 Minuten" und "Mikro prüfen".

Die Nachricht erscheint in allen Ausgaben, bei denen die Presenter-Ausgabe an ist, und in der Browser-Source (außer mit messages=0).

  1. Der Sprecher öffnet die Presenter-Seite mit dem Zusatz &ack=1, zum Beispiel am iPad.
  2. Er tippt auf Verstanden, danach steht dort Gesendet.
  3. Beim Operator erscheint 8 Sekunden lang "Sprecher: Verstanden", und der Mac spielt einen Ton.

Der Verstanden-Aufruf braucht kein Token, ist aber auf einen Aufruf pro Sekunde je Absender begrenzt.

Publikumsfragen per QR-Code

Das Publikum stellt Fragen im Browser; erst nach Freigabe durch den Operator gehen sie auf die Ausgabe.

Im Reiter Fragen zeigt TIMEDECK links einen QR-Code mit der Adresse http://IP-DES-MACS:9100/ask. Du kannst ihn auf die Leinwand oder ins Programm legen. Das Publikum stellt Fragen im Browser, sie erscheinen im Reiter und gehen erst nach Freigabe auf die Ausgabe.

  • Frage: 1 bis 300 Zeichen. Name: höchstens 40 Zeichen und optional (ohne Namen steht "anonym").
  • Ein Absender kann alle 3 Sekunden eine Frage senden.
  • Anzeigen schickt die Frage als Nachricht im Stil Info an den Sprecher (mit Absendername in Klammern).
  • Erledigt streicht die Frage durch, der Papierkorb löscht sie, Alle löschen leert die Liste.

Die Fragen-Seite braucht kein Token. Ist HTTP aus, steht im Reiter "HTTP ist aus (Tab Netzwerk)". Das Publikum muss den Mac im Netzwerk erreichen können.

Steuerung

Fernsteuerung im Überblick: HTTP, WebSocket, OSC, MIDI

HTTP und WebSocket sind standardmäßig an, OSC und MIDI aus; die Ports lassen sich im Reiter Netzwerk ändern.

  • HTTP-API und Browser-Source: an, Port 9100 (auch Web-Bedienung und Fragen-Seite).
  • WebSocket: an, Port 9101 (Zustand und Befehle).
  • OSC (UDP): aus, Port 9102.
  • MIDI-Eingang (Note On): aus.

Ports sind einstellbar (1024 bis 65535, mit Enter übernehmen). Ist ein Port belegt, erscheint eine rote Meldung. "Nur von diesem Mac (localhost)" begrenzt alle Dienste auf den eigenen Rechner.

Zusätzlich gibt es ein Bitfocus-Companion-Modul und eine Web-Bedienung für iPad und Handy. Hinweis: Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt.

Token und Sicherheit der Fernsteuerung

Setze im Produktionsnetz ein Token: Ohne Token kann jeder im Netzwerk die Timer steuern.

Das Feld Token im Reiter Netzwerk ist optional. Ist es gesetzt, verlangen HTTP-API und WebSocket das Token für alle Steuerbefehle.

  • HTTP: Parameter token=... oder Header X-Token.
  • WebSocket: als erste Nachricht /auth gefolgt vom Token. Wer sich nicht innerhalb von 5 Sekunden anmeldet, wird getrennt.
  • Nach 5 Fehlversuchen mit falschem Token sperrt TIMEDECK die Quelle 30 Sekunden (HTTP 429).
  • Als Adresse in der URL sind nur IP-Adressen, localhost und Namen auf .local erlaubt; andere Namen werden mit HTTP 403 abgelehnt.
  • Ohne oder mit falschem Token antwortet die API mit HTTP 401.

Wichtig: Ohne Token kann jeder im Netzwerk die Timer steuern. TIMEDECK warnt dich, solange HTTP an ist, "Nur von diesem Mac" aus ist und kein Token gesetzt ist. OSC und MIDI kennen kein Token. Die Verbindung ist unverschlüsselt (HTTP), setze TIMEDECK deshalb nur in vertrauenswürdigen Netzen ein.

Ohne Token laufen außerdem der Zustand (GET /api/state), der Verstanden-Aufruf und die Publikumsfrage.

HTTP-API: Befehle und Beispiele

Befehle unter /api/ per GET oder POST, zum Beispiel timer/1/start, view/clock, blackout/toggle oder message.

Die Basis ist http://IP-DES-MACS:9100/api/. Befehle gehen per GET oder POST (zustandsändernde Befehle am besten per POST). Parameter stehen in der Adresse oder als JSON-Body. Nummern beginnen bei 1. Bei Erfolg antwortet TIMEDECK mit {"ok":true}.

  • timer/1/start, stop, toggle, reset, next, prev: Transport.
  • timer/1/cue?cue=3 wählt Cue 3, timer/1/go?cue=3 wählt und startet ihn.
  • timer/1/roll und timer/1/auto schalten Roll-Modus bzw. Auto-Weiter um (mit ?an=1 oder ?an=0 fest).
  • timer/1/until?wert=18:30: aktueller Cue endet um 18:30.
  • timer/1/add?wert=60 gibt 60 Sekunden zu, negative Werte verkürzen.
  • timer/1/set?wert=5:00 setzt die Restzeit, timer/1/duration?wert=10:00 ändert die Cue-Dauer dauerhaft, timer/1/offset/reset verwirft zugegebene Zeit.
  • timer/1/goname?wert=Vortrag wählt einen Cue über den Namen und startet ihn.
  • view/timer, view/clock, view/testcard, view/pause, view/black schalten die Ausgabe um.
  • blackout/on, blackout/off, blackout/toggle.
  • message?text=...&stil=info, ok, warnung oder kritisch sendet eine Nachricht, message/clear löscht sie.
  • state (GET) liefert den Zustand als JSON.

Unbekannte Befehle liefern HTTP 404. Ist ein Token gesetzt, gehört es als token-Parameter oder X-Token-Header dazu.

WebSocket und OSC

WebSocket (Port 9101) schickt den Zustand live und nimmt Textbefehle an; OSC (UDP, Port 9102) nutzt dieselben Adressen wie HTTP.

WebSocket: Der Server schickt beim Verbinden den Zustand als JSON und danach bei jeder Änderung. Der Client sendet Befehle als Text mit führendem Schrägstrich, zum Beispiel /timer/1/start, /timer/1/cue 3, /view/clock, /message Noch 5 Minuten warnung oder /blackout/toggle. Mit Token ist die erste Nachricht /auth gefolgt vom Token.

OSC: Im Reiter Netzwerk OSC (UDP) einschalten, Port 9102. Die Adressen entsprechen den HTTP-Pfaden ohne /api, zum Beispiel /timer/1/start, /timer/1/cue 3, /timer/1/add 60, /view/clock, /blackout 1 oder /message mit Text und Stil. Argumente gehen als OSC-Argumente (Zahl oder Text).

Wichtig: OSC kennt kein Token. WebSocket, OSC, MIDI und der Roll-Modus müssen noch mit echten Geräten geprüft werden.

MIDI-Steuerung: Noten für Timer, Ausgabe und Blackout

TIMEDECK reagiert auf MIDI Note On: Timer 1 bis 4 haben je acht Noten, dazu Noten für Blackout, Nachricht löschen und Ausgabe.

Schalte im Reiter Netzwerk den MIDI-Eingang (Note On) ein. TIMEDECK hört auf alle MIDI-Quellen und jeden Kanal. Es zählt nur Note On mit Velocity größer als 0.

  • Timer 1 beginnt bei Note 36, Timer 2 bei 44, Timer 3 bei 52, Timer 4 bei 60.
  • Ab der Anfangsnote: plus 0 Umschalten, plus 1 Start, plus 2 Stopp, plus 3 Reset, plus 4 Weiter, plus 5 Zurück, plus 6 Roll-Modus umschalten, plus 7 Auto-Weiter umschalten.
  • Note 100 schaltet Blackout um, Note 101 löscht die Nachricht.
  • Note 102 zeigt die Uhrzeit, 103 das Testbild, 104 den Timer und 105 die Pause.

Beispiel: Timer 1 starten ist Note 37, Timer 2 stoppen ist Note 46.

Wichtig: MIDI wird noch mit echten Geräten erprobt. MIDI kennt kein Token.

Bitfocus Companion: das TIMEDECK-Modul

Ein eigenes Companion-Modul liefert Aktionen, Feedbacks, Variablen und fertige Buttons; es wurde noch nicht in einer echten Companion-Installation getestet.

Es gibt ein eigenes Companion-Modul "TIMEDECK" (Modul-ID format-x-timedeck). Es hält die Verbindung per WebSocket (Rückfall: HTTP-Polling) und kennt die Befehle der Fernsteuerung.

  • Aktionen: Start, Stopp, Pause und Fortsetzen, Reset, Cues (Nummer oder Name), Go, Roll, Auto-Weiter, Zeit anpassen, Restzeit setzen, Cue-Dauer ändern, Endet um HH:MM, Ausgabe, Blackout, Nachrichten, Verstanden.
  • Feedbacks: Timer läuft, Überzeit, Roll, Auto-Weiter, Prognose-Abweichung, Restzeit unter X, Ausgabe-Modus, Blackout, Nachricht, Verbindung und mehr.
  • Presets: je Timer Start/Stopp mit Restzeit, Cue-Steuerung, Restzeit 05:00 und 10:00, Zeit anpassen von 10 Sekunden bis 10 Minuten.
  1. Companion (Version 4.3 oder neuer) öffnen, links Modules, Import module package und die Modul-Datei wählen.
  2. Unter Connections eine Verbindung "TIMEDECK" anlegen.
  3. IP-Adresse des Macs, WebSocket-Port 9101, HTTP-Port 9100 und gegebenenfalls das Token eintragen.
  4. Der Status muss OK oder Verbunden zeigen.

Trage als Host immer die IP-Adresse ein, TIMEDECK erlaubt nur IP, localhost und Namen auf .local. Bei Problemen nennt der Verbindungsstatus die Ursache: Token falsch, Token fehlt, gesperrt oder Host abgelehnt.

Wichtig: Das Modul wurde bisher nicht in einer echten Companion-Installation geladen und nicht gegen die echte App getestet, sondern gegen einen nachgebauten Testserver.

Web-Bedienung für iPad und Handy

Unter /control im Browser steuerst du Timer, Ausgabe und Nachrichten vom iPad oder Handy aus, ohne zusätzliche App.

Unter http://IP-DES-MACS:9100/control läuft eine Fernbedienung im Browser. Die Adresse (mit Token, falls gesetzt) steht im Reiter Netzwerk in der Zeile Web-Bedienung (iPad).

  • Reiter je Timer, die große Zeit mit Beschriftung, Balken und Prognose.
  • Transport: Zurück, Start bzw. Stopp, Weiter, Zurücksetzen, Roll-Modus und minus 1, plus 1, plus 5 Minuten.
  • Ausgabe: Timer, Uhrzeit, Testbild, Pause, Schwarz.
  • Rundown mit den Cues des Timers.
  • Nachricht an den Sprecher mit Stilen und den drei Schnellknöpfen, dazu die Meldung "Sprecher: Verstanden".

Bei Verbindungsabbruch erscheint "Verbindung getrennt", bei falschem Token "Token fehlt oder falsch". Die Seite hat ein helles und ein dunkles Erscheinungsbild.

Wichtig: Das Token steht im Klartext in der Adresse, die Verbindung ist unverschlüsselt. Nutze die Web-Bedienung nur in vertrauenswürdigen Netzen.

Tastaturkürzel und globale Kürzel

Alle wichtigen Aktionen haben ein Kürzel; optional gelten sie auch, wenn ein anderes Programm wie vMix oder OBS vorn ist.

  • Befehl+Return: Start/Stopp. Befehl+Pfeil rechts oder links: nächster bzw. vorheriger Cue. Befehl+R: Zurücksetzen.
  • Option+Befehl+Pfeil hoch oder runter: Zeit plus bzw. minus 1 Minute.
  • Befehl+B: Blackout an/aus. Option+Befehl+1 bis 5: Timer, Uhrzeit, Testbild, Pause, Schwarz.
  • Umschalt+Befehl+M: Nachricht löschen. Befehl+0: Bedienfenster anzeigen. Option+Befehl+O: Ausgabefenster ein/aus.
  • Befehl+/: Übersicht der Kürzel. Befehl+O und Befehl+S: Show öffnen bzw. sichern.

Globale Kürzel schaltest du im Reiter Steuerung ein. Sie nutzen Control+Option+Befehl plus Taste, zum Beispiel Leertaste für Start/Stopp, Pfeil rechts für den nächsten Cue und B für Blackout, und wirken auch, wenn ein anderes Programm vorn ist. Sie sind standardmäßig aus und können mit Kürzeln anderer Programme kollidieren; dann bleibt die Funktion aus.

Darstellung

Farbwechsel nach Restzeit und Signaltöne

Ziffern und Balken wechseln ab einstellbaren Restzeiten die Farbe; auf Wunsch erklingt ein Signalton bei jeder Stufe und in der Überzeit.

Im Reiter Darstellung ist Farbwechsel aktiv der Hauptschalter. Jede Stufe hat einen eigenen Schalter, eine Restzeit (h:mm:ss), eine Farbe (Hex oder Farbwähler), einen Signalton und einen Papierkorb. Stufe hinzufügen legt eine Stufe mit 60 Sekunden an.

Ab der Restzeit wechseln Ziffern und Balken auf die Farbe. Das gilt für Countdowns. Sind mehrere Stufen erreicht, gewinnt die mit der kleinsten Restzeit. Voreingestellt sind Gelb ab 2:00 und Rot ab 0:30. Die Überzeit kann eine eigene Farbe bekommen (Standard Rot).

Signaltöne (Standard aus): Kurz, Doppelt oder Lang, je Stufe und für die Überzeit wählbar. Die Töne werden synthetisiert und spielen auf dem Mac. Ein Ton erklingt nur beim Wechsel auf eine dringlichere Stufe, während der Timer läuft.

Die acht Balkenstile

Der Fortschrittsbalken gibt es in acht Stilen und läuft in Fenster, NDI und Browser-Source; in der Überzeit pulsiert er.

  • Schlank: dünner Balken unter den Ziffern (Standard).
  • Randlos und dick: dicker Balken am unteren Bildrand über die ganze Breite.
  • Segmentiert: Reihe aus 24 Segmenten, die nacheinander aufleuchten.
  • Mit Schwellen-Zonen: dünner Balken, dessen Farbzonen die Farbstufen zeigen.
  • Umlaufender Rahmen: der Bildrand füllt sich im Kreis.
  • Ring um die Ziffern: Kreisring um die Ziffern.
  • Flächenfüllung: die Hintergrundfläche füllt sich von links.
  • Ablauf-Segmente: ein Segment je Cue des Rundowns, Breite nach Dauer.

Der Balkenstil ist nur aktiv, wenn der Fortschrittsbalken eingeschaltet ist.

Presets, Farben, Schriften und Zeitformat

Fünf Presets zum Start, eigene Presets zum Speichern, Import und Export; dazu eigene Schriften (TTF/OTF), Hex-Farben und wählbares Zeitformat.

Mitgeliefert sind fünf Presets: Standard (Schwarz/Weiß), format-X Dunkel, format-X Hell, Hochkontrast Gelb und Chroma-Grün (Key). Mit Speichern legst du eigene Presets an, mit Preset exportieren und Preset importieren tauschst du sie als Datei aus.

Farben für Hintergrund, Ziffern und Beschriftung gibst du per Farbwähler oder Hex-Wert an.

Schrift: mitgeliefert sind IBM Plex Mono (Standard) und Big Shoulders Display. Mit Schrift importieren nimmst du TTF- und OTF-Dateien auf. Importierte Schriften bleiben in der Bibliothek und stehen auch der Browser-Source zur Verfügung. Die Ziffern stehen in festen Zellen, damit die Zeit beim Ablaufen nicht springt.

Sekunden im Timer lassen sich immer anzeigen, ab einer Stunde ausblenden oder immer ausblenden. Die Ziffern-Größe stellst du von 0,2 bis 0,9 der Ausgabehöhe ein (Standard 0,55).

Uhrzeit im Bild und die Pause-Ansicht

Die Uhrzeit lässt sich zusätzlich im Timer-Bild einblenden; die Pause-Ansicht zeigt Logo, Text und Countdown.

Uhrzeit zusätzlich im Timer-Bild anzeigen (Standard aus): Die Position wählst du aus oben links, oben Mitte, oben rechts (Standard), unten links und unten rechts. Sekunden in der Uhrzeit sind standardmäßig an.

Pause-Ansicht: ein Textfeld (Standard "Wir sind gleich zurück") und ein Logo (PNG, JPEG, HEIC oder TIFF). Die Ansicht zeigt Logo, Text und, wenn der Timer läuft, dessen Countdown. Umschalten im Reiter Steuerung oder mit Option+Befehl+4.

Layout-Editor: Elemente frei platzieren

Beschriftung, Sprecher, Ziffern, Danach, Balken und Uhrzeit lassen sich im Vorschaubild verschieben und skalieren, für alle Ausgaben.

Du findest den Layout-Editor im Reiter Darstellung unter Layout mit dem Knopf "Layout bearbeiten ...". Änderungen gelten sofort für alle Ausgaben (Fenster, NDI, Browser-Source) und werden mit der Darstellung gespeichert, also auch in Presets und Show-Dateien.

  • Jedes Element hat einen festen Platz: Beschriftung, Sprecher, Ziffern, Danach, Balken und Uhrzeit. Die Ziffern bleiben an ihrer Stelle, auch wenn eine Zeile wechselt.
  • Elemente greifst du am Rahmen im Vorschaubild und ziehst sie. Einrasten rastet auf die Bildmitte und die Kanten anderer Elemente ein.
  • Rechts schaltest du jedes Element ein oder aus, stellst die Mitte in Prozent ein und die Größe (30 bis 300 Prozent).
  • Automatisch verwirft das eigene Layout und kehrt zur Standardanordnung zurück.

Die Plätze sind Anteile von Breite und Höhe, das Layout passt sich deshalb jeder Auflösung an. Die Pause-Ansicht hat ein eigenes, festes Layout.

Protokoll und Dateien

Soll/Ist-Protokoll mit CSV-Export

TIMEDECK hält je Cue geplante und tatsächliche Laufzeit fest und exportiert das Protokoll als CSV.

Im Reiter Protokoll hält TIMEDECK jeden abgeschlossenen Cue mit geplanter und tatsächlicher Laufzeit fest. Das gilt nur für manuell gestartete Countdowns und Count-ups. Das Protokoll bleibt gespeichert, bis du es leerst (höchstens 2000 Einträge, die ältesten fallen heraus).

Jede Zeile zeigt Cue, Timer, Plan, Ist und die Abweichung (orange länger als geplant, grün im Plan oder kürzer). Rechts oben steht die Gesamtabweichung.

  • CSV exportieren schreibt die Datei TIMEDECK-Protokoll.csv mit den Spalten Timer, Cue, Geplant, Tatsaechlich, Abweichung, Beginn und Ende.
  • Leeren löscht alle Einträge.
Show-Dateien: Rundown und Einstellungen sichern

Eine .timedeck-Datei sichert Rundowns, Darstellung und Ausgaben, zum Beispiel pro Kunde oder Veranstaltung.

Im Menü Datei speichert Show sichern (Befehl+S) alles unter einem Namen, der Dateiname ist der Showname. Show öffnen (Befehl+O) lädt eine Show.

Beim Laden warnt TIMEDECK, dass die aktuellen Timer, Rundowns, Darstellung und Ausgaben ersetzt werden. Geladene Ausgaben starten ausgeschaltet.

  • Grenzen beim Laden: Datei höchstens 5 MB, höchstens 32 Timer, 500 Cues je Timer, 16 Ausgaben.
  • Eine Datei aus einer neueren TIMEDECK-Version wird abgelehnt mit dem Hinweis, TIMEDECK zu aktualisieren.
  • Die Datei ist lesbares JSON.

Lizenz und Updates

Lizenz aktivieren

Den Lizenzschlüssel aus der E-Mail eingeben und auf Aktivieren klicken; er gilt für ein Gerät und läuft jährlich ab Aktivierung.

  1. TIMEDECK starten. Ohne Lizenz erscheint der Bildschirm "Lizenz aktivieren".
  2. Den Lizenzschlüssel eingeben. Er beginnt mit FX- und hat drei Blöcke mit je fünf Zeichen.
  3. Auf Aktivieren klicken.

Der Schlüssel kommt nach dem Kauf per E-Mail. Er gilt für ein Gerät, die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung. Im Reiter Lizenz steht "TIMEDECK ist auf diesem Mac aktiviert" und, falls übermittelt, bis wann die Lizenz gilt.

Lehnt der Lizenzserver ab, steht der Grund in rotem Text unter dem Eingabefeld.

Lizenzprüfung, Offline-Betrieb und Rechnerwechsel

Geprüft wird beim Start und alle 6 Stunden; ohne Netz gelten 14 Tage Kulanz. Für einen neuen Rechner gibst du die Lizenz im Reiter Lizenz frei.

TIMEDECK prüft die Lizenz beim Start, wenn das Netz zurückkehrt und alle 6 Stunden, solange die App läuft. Bei einer eindeutigen Ablehnung durch den Lizenzserver sperrt die App sofort. Fällt nur das Netz aus, gelten 14 Tage Kulanz seit der letzten erfolgreichen Prüfung. Danach erscheint "Lizenzprüfung erforderlich": mit dem Internet verbinden und auf Erneut prüfen klicken.

Für einen anderen Rechner: Im Reiter Lizenz auf "Für anderen Rechner freigeben ..." klicken und im Dialog mit Freigeben bestätigen. Das löst die Bindung an diesen Mac beim Lizenzserver. Danach lässt sich derselbe Schlüssel auf einem anderen Rechner aktivieren, diese Installation braucht dann eine neue Aktivierung.

Gelingt die Freigabe nicht (Server nicht erreichbar oder abgelehnt), bleibt die Lizenz aktiv und die App meldet den Fehler.

Tipp: Plane vor Veranstaltungen in Hallen ohne Netz ein: Der Mac sollte in den 14 Tagen davor einmal online gewesen sein.

Updates: so aktualisiert sich TIMEDECK

TIMEDECK sucht selbst nach neuen Versionen (höchstens einmal in 24 Stunden), prüft die Signatur und ersetzt sich auf Wunsch selbst.

TIMEDECK sucht nach dem Start selbst nach neuen Versionen, höchstens einmal in 24 Stunden und nur mit gültiger Lizenz. Gefunden wird ein Update über einen Feed, den format-X bereitstellt. Ist keiner eingerichtet, bleibt die Suche aus und die App greift nicht auf das Netz zu.

  • TIMEDECK, Nach Updates suchen öffnet den Dialog Software-Update und prüft sofort.
  • Im Reiter Lizenz gibt es den Bereich Updates mit dem Schalter für die automatische Suche und dem Knopf Jetzt prüfen.
  • Bei einer neueren Version wählst du Jetzt laden, Später oder Diese Version überspringen.
  • Nach dem Laden prüft TIMEDECK Größe, Prüfsumme und Signatur. Dann folgt Installieren und neu starten.
  • Klappt das Ersetzen nicht (zum Beispiel weil der Programme-Ordner nicht beschreibbar ist), zeigt Im Finder zeigen die geprüfte Datei. Dann ziehst du die neue App von Hand in den Programme-Ordner.

Sicherheit: TIMEDECK installiert nur Updates mit gültiger Signatur des Herstellers und derselben Entwickler-Kennung wie die laufende App. Ältere Versionen werden nie installiert. Datenschutz: Die Abfrage ist eine gewöhnliche HTTPS-Anfrage, es werden keine Lizenz-, Geräte- oder Nutzungsdaten übertragen.

Fehlersuche

Port belegt oder Gerät erreicht den Mac nicht

Meldung "HTTP-Port 9100 nicht verfügbar" oder iPad, OBS und Co. finden TIMEDECK nicht: Port ändern, localhost-Schalter, IP und Firewall prüfen.

Port belegt: Im Reiter Netzwerk erscheint rot "HTTP-Port 9100 nicht verfügbar" (oder WebSocket bzw. OSC). Ein anderes Programm nutzt den Port, oder eine zweite TIMEDECK-Instanz läuft. Ändere den Port im Reiter und übernimm ihn mit Enter. Passe danach die URLs der Browser-Source und der Companion-Verbindung an.

Gerät erreicht den Mac nicht:

  1. Schalte "Nur von diesem Mac (localhost)" aus.
  2. Prüfe, ob HTTP eingeschaltet ist.
  3. Verwende die IP-Adresse aus dem Reiter Netzwerk, nicht localhost.
  4. Die macOS-Firewall muss eingehende Verbindungen für TIMEDECK erlauben.
NDI-Quelle ist nicht sichtbar

Prüfe, ob NDI-Ausgabe senden an ist, Sender und Empfänger im selben Netz liegen, TIMEDECK Zugriff auf das lokale Netzwerk hat und die Firewall NDI nicht blockiert.

  1. Im Reiter Ausgaben: NDI-Ausgabe senden muss an sein.
  2. Sender und Empfänger müssen im selben Netz sein.
  3. macOS fragt beim ersten Start nach dem Zugriff auf das lokale Netzwerk. In den Systemeinstellungen unter Datenschutz und Sicherheit, Lokales Netzwerk, muss TIMEDECK eingeschaltet sein (die genauen Menünamen hängen von der macOS-Version ab).
  4. Die Firewall darf NDI nicht blockieren.

Fehlermeldungen der NDI-Ausgabe erscheinen rot im Reiter Ausgaben.

Browser-Source bleibt schwarz oder zeigt die falsche Schrift

HTTP muss laufen; blackout=0 ignoriert die Umschaltung; Schriften müssen in der TIMEDECK-Bibliothek liegen, und die URL braucht die IP des Macs.

Browser-Source bleibt schwarz oder zeigt nichts: HTTP muss laufen. Steht die Ausgabe auf Schwarz und der Parameter blackout=0 fehlt, bleibt das Bild schwarz. Mit blackout=0 ignoriert die Seite die Umschaltung.

Falsche Schrift: Die Schrift muss in TIMEDECK in der Bibliothek liegen (mitgeliefert oder importiert). Systemschriften des Macs sind in OBS oder vMix auf einem anderen Rechner nicht vorhanden. Die URL der Browser-Source muss die IP des Macs enthalten, nicht das localhost eines anderen Rechners.

Lizenz abgelehnt, Befehl wirkt nicht, Fenster verschwunden

Kurze Hilfe: Lizenz freigeben oder online prüfen, HTTP 401 und 404 deuten, Timer-Nummer ab 1, Bedienfenster mit Befehl+0 zurückholen.

  • Lizenz abgelehnt: Der Grund steht in Rot im Aktivierungsbildschirm. Der Schlüssel gilt für ein Gerät, löse ihn auf dem alten Rechner im Reiter Lizenz über "Für anderen Rechner freigeben". Nach 14 Tagen ohne Online-Abgleich erscheint "Lizenzprüfung erforderlich": mit dem Internet verbinden und Erneut prüfen klicken.
  • Befehl wirkt nicht: HTTP 401 heißt Token fehlt oder ist falsch. HTTP 404 heißt Pfad oder Befehl unbekannt, zum Beispiel eine Cue-Nummer ohne Wert. Die Timer-Nummer beginnt bei 1. Im Roll-Modus führt die Uhr den Timer.
  • Nur die Ausgabe ist zu sehen: Das Bedienfenster holst du mit Befehl+0, einem Klick auf das TIMEDECK-Symbol im Dock oder Befehl+N zurück. Das Ausgabefenster schließt Esc oder Option+Befehl+O.
  • Update findet nichts: Vermutlich ist kein Update-Feed eingerichtet; der Reiter Lizenz zeigt den Status.

Kommst du nicht weiter, schreib uns an info@format-x.gmbh oder ruf uns an unter +49 6722 9191810.

Häufige Fragen

Funktioniert TIMEDECK mit OBS, vMix und Resolume?

Ja, über die Browser-Source oder als NDI-Quelle; der NDI-Alpha-Kanal ist noch nicht gegen diese Programme getestet.

TIMEDECK ist dafür gebaut: Die Bilder gehen als NDI-Quelle (optional mit Alpha-Kanal) oder als Browser-Source in OBS, vMix und Resolume. Die Browser-Source ist eine normale Webseite und läuft überall, wo es eine Browser-Quelle gibt.

Wichtig: Der NDI-Alpha-Kanal wurde noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet. Teste den Aufbau vor deiner Veranstaltung.

Läuft TIMEDECK ohne Internet? Wie viele Geräte und Sprecher?

Ja, im Netzwerk ohne Internet; nur die Lizenzprüfung braucht alle 14 Tage eine Verbindung. Eine Lizenz gilt für ein Gerät.

Fernsteuerung, NDI und Browser-Source laufen im lokalen Netzwerk und brauchen kein Internet. Die Lizenzprüfung braucht mindestens alle 14 Tage eine Internetverbindung.

Ein Lizenzschlüssel gilt für ein Gerät. Die Steuerung kann dagegen von mehreren Geräten im Netzwerk kommen: iPad, Handy, Companion, OSC oder MIDI. Für mehrere Macs mit TIMEDECK frag uns bitte nach den Lizenzen.

Wo bekomme ich Hilfe und Anleitungen zu TIMEDECK?

In der App im Menü Hilfe, auf der TIMEDECK-Seite unter Hilfe und mehr und direkt bei uns per Telefon oder E-Mail.

  • In der App: Die Bedienungsanleitung ist im Menü Hilfe erreichbar, die Tastenkürzel zeigt Befehl+/.
  • Auf unserer Webseite: Die Seite TIMEDECK enthält diese Hilfe-Artikel.
  • Direkt bei uns: +49 6722 9191810 oder info@format-x.gmbh.
Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Was kostet TIMEDECK, und wie bekomme ich es?

Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. TIMEDECK ist lizenzpflichtig: Der Schlüssel kommt nach dem Kauf per E-Mail, gilt für ein Gerät und die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung.

Läuft TIMEDECK auf Windows?

TIMEDECK ist eine Mac-App und braucht macOS 14 oder neuer. Eine Windows-Version nennen wir nicht. Das iPad oder Handy dient als Fernbedienung im Browser.

Funktioniert es mit OBS, vMix und Resolume?

Ja, über die Browser-Source oder als NDI-Quelle. Der NDI-Alpha-Kanal ist noch nicht gegen diese Programme getestet, probiere deinen Aufbau deshalb vorher aus.

Braucht TIMEDECK Internet?

Fernsteuerung, NDI und Browser-Source laufen im lokalen Netzwerk. Für die Lizenzprüfung braucht der Mac mindestens alle 14 Tage eine Internetverbindung.

Ist die Fernsteuerung sicher?

Mit gesetztem Token verlangen HTTP und WebSocket es für alle Steuerbefehle. Ohne Token kann jeder im Netzwerk steuern, deshalb gehört im Produktionsnetz ein Token gesetzt. OSC und MIDI kennen kein Token, und die Verbindung ist unverschlüsselt. Nutze TIMEDECK nur in vertrauenswürdigen Netzen.

Anfrage

Lust, TIMEDECK auszuprobieren?

Schreib uns, wofür du TIMEDECK einsetzen möchtest. Wir melden uns mit Informationen zu Preis und Verfügbarkeit. Das ist unverbindlich.