Ablauf mit Rundown
Cues mit Countdown, Count-up, Uhrzeit oder Countdown bis zu einer Uhrzeit, mit Überzeit, Auto-Weiter und Roll-Modus nach der Uhr.
Ein Timer für den Mac mit Rundowns, mehreren Ausgaben, NDI und Browser-Source, steuerbar per HTTP, WebSocket, OSC und MIDI. Hier findest du, was TIMEDECK kann, wie weit es ist und die ganze Hilfe zum Nachlesen.
TIMEDECK zeigt Countdown, Count-up, Uhrzeit und Rundowns mit mehreren Cues. Die Technik oder Regie steuert, der Sprecher sieht auf einem Monitor oder iPad, wie viel Zeit bleibt. Wir entwickeln TIMEDECK aus der eigenen Eventpraxis.
Cues mit Countdown, Count-up, Uhrzeit oder Countdown bis zu einer Uhrzeit, mit Überzeit, Auto-Weiter und Roll-Modus nach der Uhr.
Zweitmonitor, NDI-Quelle (auf Wunsch mit Alpha-Kanal) und Browser-Source für OBS, vMix und Resolume. Presenter und Programm sind getrennt.
Hauptfenster, Tastatur, HTTP, WebSocket, OSC, MIDI, Web-Bedienung fürs iPad und ein Modul für Bitfocus Companion.
Plus und minus 1 und 5 Minuten, dazu die Prognose „Ende voraussichtlich ...“ mit Abweichung zum Plan.
Vier Stile, Schnellknöpfe, Blackout und ein „Verstanden“-Knopf, mit dem der Sprecher bestätigt.
Das Publikum stellt Fragen im Browser, erst nach deiner Freigabe gehen sie auf die Ausgabe.
Beliebig viele Farbstufen nach Restzeit, Signaltöne je Stufe und eigene Farbe für die Überzeit.
Alle Elemente der Ausgabe frei platzieren und skalieren, acht Balkenstile, eigene Schriften und Theme-Presets.
Geplante und tatsächliche Laufzeit je Cue, als CSV exportierbar. Rundowns lassen sich als CSV importieren und exportieren.
Rundowns, Darstellung und Ausgaben in einer Datei sichern, zum Beispiel pro Kunde oder Veranstaltung.
Die App sucht selbst nach neuen Versionen und installiert nur Updates mit gültiger Signatur.
TIMEDECK ist lizenzpflichtig und weit fortgeschritten. Wir versprechen nur, was wir gesehen haben, und sagen offen, was noch geprüft wird.
Hinweis: Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. Plane TIMEDECK für eine wichtige Veranstaltung ein? Probiere deinen Aufbau vorher mit deinen Geräten aus, wir helfen dir dabei.
Anleitungen von der Installation bis zur Fehlersuche. Klick auf eine Frage, um die Antwort aufzuklappen. Die Hilfe ist auf Deutsch.
TIMEDECK ist eine Mac-App von format-X für Countdown und Ablaufsteuerung auf Bühne und im Stream.
TIMEDECK ist ein Timer für Bühne und Broadcast auf dem Mac. Die App zeigt Countdown, Count-up, Uhrzeit und Rundowns mit mehreren Cues (Abschnitten).
Die Bilder gehen auf einen Zweitmonitor, als NDI-Quelle (auf Wunsch mit Alpha-Kanal) oder als Browser-Source in OBS, vMix und Resolume. Gesteuert wird im Hauptfenster, per Tastatur, über das Netzwerk (HTTP, WebSocket, OSC), per MIDI oder vom iPad aus.
TIMEDECK ist eine Eigenentwicklung der format-X GmbH und lizenzpflichtig. Wie weit die Software ist, steht im Artikel zum Reifegrad.
Für alle, die Redezeiten, Pausen und Programmpunkte live im Blick behalten: Technik, Regie, Moderation und Stream-Teams.
TIMEDECK ist für Veranstaltungen mit festem Ablauf gedacht: Vorträge, Konferenzen, Bühnenprogramme und Livestreams. Die Technik oder Regie steuert den Ablauf, der Sprecher sieht auf einem Monitor oder iPad, wie viel Zeit noch bleibt.
format-X entwickelt solche Werkzeuge aus der eigenen Eventpraxis und setzt sie bei eigenen Produktionen ein.
Rundowns, mehrere Timer und Ausgaben, NDI, Browser-Source, Fernsteuerung, Publikumsfragen, Layout-Editor und Soll/Ist-Protokoll.
Weit fortgeschritten und lizenzpflichtig; Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt.
Auf unserer Webseite führen wir TIMEDECK als "weit fortgeschritten". Die App und ihre Funktionen sind gebaut. Was noch nicht abgeschlossen ist, nennen wir offen.
Tipp: Planst du TIMEDECK für eine wichtige Veranstaltung ein, probiere deinen Aufbau vorher mit deinen eigenen Geräten durch. Wir helfen dir gern dabei.
Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage; die Software ist lizenzpflichtig, ein Schlüssel gilt für ein Gerät.
Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. Schreib uns an info@format-x.gmbh, ruf uns an unter +49 6722 9191810 oder nutze das Anfrageformular auf der TIMEDECK-Seite.
Sicher ist: TIMEDECK ist lizenzpflichtig. Den Lizenzschlüssel bekommst du nach dem Kauf per E-Mail. Er gilt für ein Gerät, und die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung.
Ob es eine Testversion gibt, können wir hier nicht zusagen. Frag uns bitte direkt.
Ein Mac mit macOS 14 oder neuer, Internet für die Lizenzprüfung und ein Netzwerk für NDI und Fernsteuerung.
TIMEDECK ist eine Mac-App. Eine Windows-Version nennen wir nicht. Das iPad oder Handy dient als Fernbedienung im Browser, die Software selbst läuft auf dem Mac.
App in den Ordner Programme ziehen, starten, Zugriff auf das lokale Netzwerk erlauben und die Lizenz aktivieren.
Ohne gültige Lizenz läuft nichts: weder die Oberfläche noch die Ausgaben, der Webserver, OSC oder MIDI. Statt der Oberfläche erscheint der Bildschirm "Lizenz aktivieren".
Wie du die App und den Schlüssel bekommst, klären wir bei deiner Anfrage.
Cue anlegen, Ausgabefenster auf den Sprecher-Monitor legen, starten, Nachricht senden und Schwarz schalten.
Links Timer-Leiste, Vorschau und sieben Reiter, rechts der Rundown des gewählten Timers.
Links oben stehen die Kopfzeile mit Version, darunter die Timer-Leiste, die 16:9-Vorschau und die Reiter. Rechts steht der Rundown des gewählten Timers mit den Cues und den Schaltflächen zum CSV-Import und -Export.
Jede Cue-Zeile hat Statuspunkt und Name, die Felder Sprecher und Titel sowie Modus, Dauer und Startzeit. Ein ausgefüllter Punkt zeigt den aktiven Cue, ein Klick darauf wählt ihn. Zeilen lassen sich per Ziehen umsortieren.
Countdown, Count-up, Uhrzeit und Bis Uhrzeit; nach dem Ende eines Countdowns läuft die Überzeit mit Pluszeichen weiter.
Mit Auto-Weiter springt TIMEDECK am Ende des Countdowns automatisch zum nächsten Cue.
Das Dauerfeld versteht Eingaben wie 5, 5:30, 1:30:00, 1h30, 90m oder 45s.
Das Dauerfeld übernimmt die Eingabe mit Enter oder beim Verlassen des Felds und zeigt danach den gespeicherten Wert.
Erlaubte Einheiten sind h oder std, m oder min, s oder sek.
Transport im Reiter Steuerung; mit plus/minus 1 und 5 Minuten verlängerst oder verkürzt du den laufenden Cue, ohne den Rundown zu ändern.
Im Reiter Steuerung gibt es Zurück, Start bzw. Stopp, Weiter und Zurücksetzen. Weiter und Zurück wechseln den Cue; läuft der Timer, startet der neue Cue sofort.
Mit den Schaltflächen minus 5 min, minus 1 min, plus 1 min und plus 5 min passt du den laufenden Cue an, ohne den Rundown zu ändern. Bei einem Cue im Modus Bis Uhrzeit verschiebt sich die Zieluhrzeit. Die zugegebene Zeit gilt bis zum nächsten Cue-Wechsel oder Zurücksetzen.
Über die Fernsteuerung gibt es zusätzlich: Restzeit direkt setzen, Cue-Dauer dauerhaft ändern und die zugegebene Zeit wieder verwerfen.
Wichtig: Im Roll-Modus führt die Uhr den Timer. Dort sind Start, Stopp, Weiter, Zurück, Zurücksetzen und Zeit anpassen gesperrt.
Jeder Cue bekommt eine Startzeit; TIMEDECK führt den Ablauf dann nach der Uhr des Macs.
Der Schalter Roll-Modus lässt die Cues nach der Uhr laufen. Jeder Cue hat im Rundown ein Feld Start im Format hh:mm oder hh:mm:ss.
Der Roll-Modus soll noch mit echten Geräten geprüft werden (siehe Reifegrad).
Ein Cue kann bis zu einer festen Uhrzeit laufen; die Prognose zeigt, wann der Cue voraussichtlich endet und ob du im Plan bist.
Im Reiter Steuerung im Bereich Countdown bis Uhrzeit trägst du eine Uhrzeit im Format hh:mm ein und klickst auf "Aktueller Cue endet um ...". Der Cue läuft dann nach der Uhr bis zu dieser Zeit, danach als Überzeit. Du kannst einen Cue auch dauerhaft im Modus Bis Uhrzeit anlegen.
Auto-Weiter ("Automatisch zum nächsten Cue, wenn der Countdown endet") schaltet am Ende des Countdowns auf den nächsten Cue. Im Roll-Modus ist das gesperrt.
Läuft ein Cue, zeigt die Steuerung "Ende voraussichtlich HH:mm". Haben die Cues Startzeiten, steht dahinter die Abweichung zum geplanten Ende: im Plan, plus N min oder minus N min. Orange erscheint sie bei Verspätung, rot ab mehr als 5 Minuten, grün bei Plan oder früher.
Jeder Timer hat einen eigenen Rundown, Roll-Modus und Auto-Weiter; Ausgaben zeigen jeweils einen Timer.
Das Plus in der Timer-Leiste fügt einen Timer hinzu (Name Timer 2 usw. mit einem Cue "Cue 1" über 5 Minuten). Timer löschen im Reiter Steuerung erscheint, sobald es mehr als einen Timer gibt.
Jeder Timer hat einen eigenen Rundown, Roll-Modus und Auto-Weiter. Ausgaben zeigen jeweils einen Timer. Die MIDI-Zuordnung deckt die Timer 1 bis 4 ab, HTTP, WebSocket und OSC beliebige Nummern.
Rundowns lassen sich als CSV-Datei mit Semikolon sichern oder aus Excel und Tabellen einlesen; der Import ersetzt vorhandene Timer.
Unter dem Rundown findest du CSV exportieren (Datei Rundown.csv) und CSV importieren. Die Datei enthält alle Timer. Die Kopfzeile lautet:
Der Import liest Semikolon oder Komma als Trennzeichen. Zeilen mit unbekanntem Modus, ungültiger Dauer oder ungültiger Uhrzeit werden übersprungen und im Dialog gezählt.
Wichtig: Der Import ersetzt die vorhandenen Timer und Rundowns. Erst nach Klick auf Ersetzen wird importiert.
Jeder Ausgabekanal zeigt einen Timer; drei Schalter bestimmen, ob Nachrichten, Umschaltung und Zusatzinfos erscheinen.
Im Reiter Ausgaben legst du beliebig viele Kanäle an (Ausgabe hinzufügen). Mindestens ein Kanal bleibt bestehen. Jeder Kanal hat einen Namen, einen Timer und drei Schalter:
Operator, Presenter und Programm sind getrennt. Der Operator steuert im Hauptfenster. Eine Presenter-Ausgabe geht an den Sprecher (Nachrichten an, Zusatzinfos an). Eine Programm-Ausgabe geht in den Bildmischer (Nachrichten aus, Zusatzinfos aus). Zwei Kanäle auf denselben Timer mit unterschiedlichen Schaltern sind ein möglicher Aufbau.
Das Ausgabefenster läuft im Vollbild auf dem gewählten Monitor oder als Fenster mit 960 mal 540; Monitore lassen sich im Betrieb an- und abstecken.
Im Bereich Monitor öffnet "Ausgabefenster anzeigen" das Fenster. Bildschirm wählt den Monitor (der Hauptbildschirm trägt den Zusatz Haupt). Im Vollbild füllt das Bild den Monitor, sonst läuft es in einem Fenster mit 960 mal 540.
Monitore lassen sich im laufenden Betrieb anstecken und abziehen, das Fenster positioniert sich neu. Mit nur einem Bildschirm läuft die Ausgabe immer im Fenster und verdeckt die Bedienung nicht.
Tipp: Das Ausgabefenster schließt du mit Esc (zuerst ins Fenster klicken) oder mit Option+Befehl+O. Das Bedienfenster holst du mit Befehl+0 zurück.
TIMEDECK sendet den Timer als NDI-Quelle, wahlweise mit Alpha-Kanal, in 720p bis 4K und 24 bis 60 Bildern pro Sekunde.
Im Bereich NDI schaltest du mit "NDI-Ausgabe senden" die Quelle ein. Der Quellname (Standard TIMEDECK) bestimmt, wie sie im Netzwerk erscheint.
Fehler der NDI-Ausgabe erscheinen in Rot unter den Einstellungen.
Wichtig: Der Alpha-Kanal wurde noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet. Probiere ihn vor dem Einsatz mit deiner Software aus.
NDI ist eine eingetragene Marke von Vizrt NDI AB.
Der eingebaute Webserver liefert den Timer als Webseite; per URL-Parameter steuerst du Timer, Transparenz, Nachrichten und mehr.
Im Reiter Netzwerk steht im Bereich Browser-Source je Timer eine URL, die du mit Kopieren in die Zwischenablage legst. Sie sieht so aus: http://IP-DES-MACS:9100/?timer=1
Parameter werden mit & verbunden, zum Beispiel ?timer=1&transparent=1&messages=0. Die Seite nutzt die in der Darstellung gewählte Schrift. Importierte Schriften liefert der Server mit.
Tipp: Trage als Adresse die IP des Macs ein, nicht localhost, wenn OBS oder vMix auf einem anderen Rechner laufen. Der HTTP-Port 9100 ist einstellbar.
Fünf Zustände für alle Ausgaben, die der Umschaltung folgen; per Kurzbefehl, Menü, Netzwerk oder MIDI schaltbar.
Die Umschaltung gilt nur für Ausgaben, die ihr folgen (Schalter im Reiter Ausgaben). Du schaltest im Reiter Steuerung, im Menü Timer, mit Kurzbefehlen, per HTTP, OSC, WebSocket oder MIDI.
Kurze Nachrichten in vier Stilen erscheinen auf den Presenter-Ausgaben; der Sprecher kann per Knopf bestätigen.
Im Reiter Steuerung gibst du im Bereich Nachricht an den Sprecher einen Text ein (höchstens 300 Zeichen), wählst den Stil (Info, OK, Warnung, Kritisch) und klickst auf Senden. Löschen entfernt die aktive Nachricht, Umschalt+Befehl+M ebenfalls.
Drei Schnellknöpfe senden sofort im Stil Warnung: "Bitte zum Ende kommen", "Noch 5 Minuten" und "Mikro prüfen".
Die Nachricht erscheint in allen Ausgaben, bei denen die Presenter-Ausgabe an ist, und in der Browser-Source (außer mit messages=0).
Der Verstanden-Aufruf braucht kein Token, ist aber auf einen Aufruf pro Sekunde je Absender begrenzt.
Das Publikum stellt Fragen im Browser; erst nach Freigabe durch den Operator gehen sie auf die Ausgabe.
Im Reiter Fragen zeigt TIMEDECK links einen QR-Code mit der Adresse http://IP-DES-MACS:9100/ask. Du kannst ihn auf die Leinwand oder ins Programm legen. Das Publikum stellt Fragen im Browser, sie erscheinen im Reiter und gehen erst nach Freigabe auf die Ausgabe.
Die Fragen-Seite braucht kein Token. Ist HTTP aus, steht im Reiter "HTTP ist aus (Tab Netzwerk)". Das Publikum muss den Mac im Netzwerk erreichen können.
HTTP und WebSocket sind standardmäßig an, OSC und MIDI aus; die Ports lassen sich im Reiter Netzwerk ändern.
Ports sind einstellbar (1024 bis 65535, mit Enter übernehmen). Ist ein Port belegt, erscheint eine rote Meldung. "Nur von diesem Mac (localhost)" begrenzt alle Dienste auf den eigenen Rechner.
Zusätzlich gibt es ein Bitfocus-Companion-Modul und eine Web-Bedienung für iPad und Handy. Hinweis: Ausgaben und Steuerung werden noch an echten Geräten erprobt.
Setze im Produktionsnetz ein Token: Ohne Token kann jeder im Netzwerk die Timer steuern.
Das Feld Token im Reiter Netzwerk ist optional. Ist es gesetzt, verlangen HTTP-API und WebSocket das Token für alle Steuerbefehle.
Wichtig: Ohne Token kann jeder im Netzwerk die Timer steuern. TIMEDECK warnt dich, solange HTTP an ist, "Nur von diesem Mac" aus ist und kein Token gesetzt ist. OSC und MIDI kennen kein Token. Die Verbindung ist unverschlüsselt (HTTP), setze TIMEDECK deshalb nur in vertrauenswürdigen Netzen ein.
Ohne Token laufen außerdem der Zustand (GET /api/state), der Verstanden-Aufruf und die Publikumsfrage.
Befehle unter /api/ per GET oder POST, zum Beispiel timer/1/start, view/clock, blackout/toggle oder message.
Die Basis ist http://IP-DES-MACS:9100/api/. Befehle gehen per GET oder POST (zustandsändernde Befehle am besten per POST). Parameter stehen in der Adresse oder als JSON-Body. Nummern beginnen bei 1. Bei Erfolg antwortet TIMEDECK mit {"ok":true}.
Unbekannte Befehle liefern HTTP 404. Ist ein Token gesetzt, gehört es als token-Parameter oder X-Token-Header dazu.
WebSocket (Port 9101) schickt den Zustand live und nimmt Textbefehle an; OSC (UDP, Port 9102) nutzt dieselben Adressen wie HTTP.
WebSocket: Der Server schickt beim Verbinden den Zustand als JSON und danach bei jeder Änderung. Der Client sendet Befehle als Text mit führendem Schrägstrich, zum Beispiel /timer/1/start, /timer/1/cue 3, /view/clock, /message Noch 5 Minuten warnung oder /blackout/toggle. Mit Token ist die erste Nachricht /auth gefolgt vom Token.
OSC: Im Reiter Netzwerk OSC (UDP) einschalten, Port 9102. Die Adressen entsprechen den HTTP-Pfaden ohne /api, zum Beispiel /timer/1/start, /timer/1/cue 3, /timer/1/add 60, /view/clock, /blackout 1 oder /message mit Text und Stil. Argumente gehen als OSC-Argumente (Zahl oder Text).
Wichtig: OSC kennt kein Token. WebSocket, OSC, MIDI und der Roll-Modus müssen noch mit echten Geräten geprüft werden.
TIMEDECK reagiert auf MIDI Note On: Timer 1 bis 4 haben je acht Noten, dazu Noten für Blackout, Nachricht löschen und Ausgabe.
Schalte im Reiter Netzwerk den MIDI-Eingang (Note On) ein. TIMEDECK hört auf alle MIDI-Quellen und jeden Kanal. Es zählt nur Note On mit Velocity größer als 0.
Beispiel: Timer 1 starten ist Note 37, Timer 2 stoppen ist Note 46.
Wichtig: MIDI wird noch mit echten Geräten erprobt. MIDI kennt kein Token.
Ein eigenes Companion-Modul liefert Aktionen, Feedbacks, Variablen und fertige Buttons; es wurde noch nicht in einer echten Companion-Installation getestet.
Es gibt ein eigenes Companion-Modul "TIMEDECK" (Modul-ID format-x-timedeck). Es hält die Verbindung per WebSocket (Rückfall: HTTP-Polling) und kennt die Befehle der Fernsteuerung.
Trage als Host immer die IP-Adresse ein, TIMEDECK erlaubt nur IP, localhost und Namen auf .local. Bei Problemen nennt der Verbindungsstatus die Ursache: Token falsch, Token fehlt, gesperrt oder Host abgelehnt.
Wichtig: Das Modul wurde bisher nicht in einer echten Companion-Installation geladen und nicht gegen die echte App getestet, sondern gegen einen nachgebauten Testserver.
Unter /control im Browser steuerst du Timer, Ausgabe und Nachrichten vom iPad oder Handy aus, ohne zusätzliche App.
Unter http://IP-DES-MACS:9100/control läuft eine Fernbedienung im Browser. Die Adresse (mit Token, falls gesetzt) steht im Reiter Netzwerk in der Zeile Web-Bedienung (iPad).
Bei Verbindungsabbruch erscheint "Verbindung getrennt", bei falschem Token "Token fehlt oder falsch". Die Seite hat ein helles und ein dunkles Erscheinungsbild.
Wichtig: Das Token steht im Klartext in der Adresse, die Verbindung ist unverschlüsselt. Nutze die Web-Bedienung nur in vertrauenswürdigen Netzen.
Alle wichtigen Aktionen haben ein Kürzel; optional gelten sie auch, wenn ein anderes Programm wie vMix oder OBS vorn ist.
Globale Kürzel schaltest du im Reiter Steuerung ein. Sie nutzen Control+Option+Befehl plus Taste, zum Beispiel Leertaste für Start/Stopp, Pfeil rechts für den nächsten Cue und B für Blackout, und wirken auch, wenn ein anderes Programm vorn ist. Sie sind standardmäßig aus und können mit Kürzeln anderer Programme kollidieren; dann bleibt die Funktion aus.
Ziffern und Balken wechseln ab einstellbaren Restzeiten die Farbe; auf Wunsch erklingt ein Signalton bei jeder Stufe und in der Überzeit.
Im Reiter Darstellung ist Farbwechsel aktiv der Hauptschalter. Jede Stufe hat einen eigenen Schalter, eine Restzeit (h:mm:ss), eine Farbe (Hex oder Farbwähler), einen Signalton und einen Papierkorb. Stufe hinzufügen legt eine Stufe mit 60 Sekunden an.
Ab der Restzeit wechseln Ziffern und Balken auf die Farbe. Das gilt für Countdowns. Sind mehrere Stufen erreicht, gewinnt die mit der kleinsten Restzeit. Voreingestellt sind Gelb ab 2:00 und Rot ab 0:30. Die Überzeit kann eine eigene Farbe bekommen (Standard Rot).
Signaltöne (Standard aus): Kurz, Doppelt oder Lang, je Stufe und für die Überzeit wählbar. Die Töne werden synthetisiert und spielen auf dem Mac. Ein Ton erklingt nur beim Wechsel auf eine dringlichere Stufe, während der Timer läuft.
Der Fortschrittsbalken gibt es in acht Stilen und läuft in Fenster, NDI und Browser-Source; in der Überzeit pulsiert er.
Der Balkenstil ist nur aktiv, wenn der Fortschrittsbalken eingeschaltet ist.
Fünf Presets zum Start, eigene Presets zum Speichern, Import und Export; dazu eigene Schriften (TTF/OTF), Hex-Farben und wählbares Zeitformat.
Mitgeliefert sind fünf Presets: Standard (Schwarz/Weiß), format-X Dunkel, format-X Hell, Hochkontrast Gelb und Chroma-Grün (Key). Mit Speichern legst du eigene Presets an, mit Preset exportieren und Preset importieren tauschst du sie als Datei aus.
Farben für Hintergrund, Ziffern und Beschriftung gibst du per Farbwähler oder Hex-Wert an.
Schrift: mitgeliefert sind IBM Plex Mono (Standard) und Big Shoulders Display. Mit Schrift importieren nimmst du TTF- und OTF-Dateien auf. Importierte Schriften bleiben in der Bibliothek und stehen auch der Browser-Source zur Verfügung. Die Ziffern stehen in festen Zellen, damit die Zeit beim Ablaufen nicht springt.
Sekunden im Timer lassen sich immer anzeigen, ab einer Stunde ausblenden oder immer ausblenden. Die Ziffern-Größe stellst du von 0,2 bis 0,9 der Ausgabehöhe ein (Standard 0,55).
Die Uhrzeit lässt sich zusätzlich im Timer-Bild einblenden; die Pause-Ansicht zeigt Logo, Text und Countdown.
Uhrzeit zusätzlich im Timer-Bild anzeigen (Standard aus): Die Position wählst du aus oben links, oben Mitte, oben rechts (Standard), unten links und unten rechts. Sekunden in der Uhrzeit sind standardmäßig an.
Pause-Ansicht: ein Textfeld (Standard "Wir sind gleich zurück") und ein Logo (PNG, JPEG, HEIC oder TIFF). Die Ansicht zeigt Logo, Text und, wenn der Timer läuft, dessen Countdown. Umschalten im Reiter Steuerung oder mit Option+Befehl+4.
Beschriftung, Sprecher, Ziffern, Danach, Balken und Uhrzeit lassen sich im Vorschaubild verschieben und skalieren, für alle Ausgaben.
Du findest den Layout-Editor im Reiter Darstellung unter Layout mit dem Knopf "Layout bearbeiten ...". Änderungen gelten sofort für alle Ausgaben (Fenster, NDI, Browser-Source) und werden mit der Darstellung gespeichert, also auch in Presets und Show-Dateien.
Die Plätze sind Anteile von Breite und Höhe, das Layout passt sich deshalb jeder Auflösung an. Die Pause-Ansicht hat ein eigenes, festes Layout.
TIMEDECK hält je Cue geplante und tatsächliche Laufzeit fest und exportiert das Protokoll als CSV.
Im Reiter Protokoll hält TIMEDECK jeden abgeschlossenen Cue mit geplanter und tatsächlicher Laufzeit fest. Das gilt nur für manuell gestartete Countdowns und Count-ups. Das Protokoll bleibt gespeichert, bis du es leerst (höchstens 2000 Einträge, die ältesten fallen heraus).
Jede Zeile zeigt Cue, Timer, Plan, Ist und die Abweichung (orange länger als geplant, grün im Plan oder kürzer). Rechts oben steht die Gesamtabweichung.
Eine .timedeck-Datei sichert Rundowns, Darstellung und Ausgaben, zum Beispiel pro Kunde oder Veranstaltung.
Im Menü Datei speichert Show sichern (Befehl+S) alles unter einem Namen, der Dateiname ist der Showname. Show öffnen (Befehl+O) lädt eine Show.
Beim Laden warnt TIMEDECK, dass die aktuellen Timer, Rundowns, Darstellung und Ausgaben ersetzt werden. Geladene Ausgaben starten ausgeschaltet.
Den Lizenzschlüssel aus der E-Mail eingeben und auf Aktivieren klicken; er gilt für ein Gerät und läuft jährlich ab Aktivierung.
Der Schlüssel kommt nach dem Kauf per E-Mail. Er gilt für ein Gerät, die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung. Im Reiter Lizenz steht "TIMEDECK ist auf diesem Mac aktiviert" und, falls übermittelt, bis wann die Lizenz gilt.
Lehnt der Lizenzserver ab, steht der Grund in rotem Text unter dem Eingabefeld.
Geprüft wird beim Start und alle 6 Stunden; ohne Netz gelten 14 Tage Kulanz. Für einen neuen Rechner gibst du die Lizenz im Reiter Lizenz frei.
TIMEDECK prüft die Lizenz beim Start, wenn das Netz zurückkehrt und alle 6 Stunden, solange die App läuft. Bei einer eindeutigen Ablehnung durch den Lizenzserver sperrt die App sofort. Fällt nur das Netz aus, gelten 14 Tage Kulanz seit der letzten erfolgreichen Prüfung. Danach erscheint "Lizenzprüfung erforderlich": mit dem Internet verbinden und auf Erneut prüfen klicken.
Für einen anderen Rechner: Im Reiter Lizenz auf "Für anderen Rechner freigeben ..." klicken und im Dialog mit Freigeben bestätigen. Das löst die Bindung an diesen Mac beim Lizenzserver. Danach lässt sich derselbe Schlüssel auf einem anderen Rechner aktivieren, diese Installation braucht dann eine neue Aktivierung.
Gelingt die Freigabe nicht (Server nicht erreichbar oder abgelehnt), bleibt die Lizenz aktiv und die App meldet den Fehler.
Tipp: Plane vor Veranstaltungen in Hallen ohne Netz ein: Der Mac sollte in den 14 Tagen davor einmal online gewesen sein.
TIMEDECK sucht selbst nach neuen Versionen (höchstens einmal in 24 Stunden), prüft die Signatur und ersetzt sich auf Wunsch selbst.
TIMEDECK sucht nach dem Start selbst nach neuen Versionen, höchstens einmal in 24 Stunden und nur mit gültiger Lizenz. Gefunden wird ein Update über einen Feed, den format-X bereitstellt. Ist keiner eingerichtet, bleibt die Suche aus und die App greift nicht auf das Netz zu.
Sicherheit: TIMEDECK installiert nur Updates mit gültiger Signatur des Herstellers und derselben Entwickler-Kennung wie die laufende App. Ältere Versionen werden nie installiert. Datenschutz: Die Abfrage ist eine gewöhnliche HTTPS-Anfrage, es werden keine Lizenz-, Geräte- oder Nutzungsdaten übertragen.
Meldung "HTTP-Port 9100 nicht verfügbar" oder iPad, OBS und Co. finden TIMEDECK nicht: Port ändern, localhost-Schalter, IP und Firewall prüfen.
Port belegt: Im Reiter Netzwerk erscheint rot "HTTP-Port 9100 nicht verfügbar" (oder WebSocket bzw. OSC). Ein anderes Programm nutzt den Port, oder eine zweite TIMEDECK-Instanz läuft. Ändere den Port im Reiter und übernimm ihn mit Enter. Passe danach die URLs der Browser-Source und der Companion-Verbindung an.
Gerät erreicht den Mac nicht:
Prüfe, ob NDI-Ausgabe senden an ist, Sender und Empfänger im selben Netz liegen, TIMEDECK Zugriff auf das lokale Netzwerk hat und die Firewall NDI nicht blockiert.
Fehlermeldungen der NDI-Ausgabe erscheinen rot im Reiter Ausgaben.
HTTP muss laufen; blackout=0 ignoriert die Umschaltung; Schriften müssen in der TIMEDECK-Bibliothek liegen, und die URL braucht die IP des Macs.
Browser-Source bleibt schwarz oder zeigt nichts: HTTP muss laufen. Steht die Ausgabe auf Schwarz und der Parameter blackout=0 fehlt, bleibt das Bild schwarz. Mit blackout=0 ignoriert die Seite die Umschaltung.
Falsche Schrift: Die Schrift muss in TIMEDECK in der Bibliothek liegen (mitgeliefert oder importiert). Systemschriften des Macs sind in OBS oder vMix auf einem anderen Rechner nicht vorhanden. Die URL der Browser-Source muss die IP des Macs enthalten, nicht das localhost eines anderen Rechners.
Kurze Hilfe: Lizenz freigeben oder online prüfen, HTTP 401 und 404 deuten, Timer-Nummer ab 1, Bedienfenster mit Befehl+0 zurückholen.
Kommst du nicht weiter, schreib uns an info@format-x.gmbh oder ruf uns an unter +49 6722 9191810.
Ja, über die Browser-Source oder als NDI-Quelle; der NDI-Alpha-Kanal ist noch nicht gegen diese Programme getestet.
TIMEDECK ist dafür gebaut: Die Bilder gehen als NDI-Quelle (optional mit Alpha-Kanal) oder als Browser-Source in OBS, vMix und Resolume. Die Browser-Source ist eine normale Webseite und läuft überall, wo es eine Browser-Quelle gibt.
Wichtig: Der NDI-Alpha-Kanal wurde noch nicht gegen vMix, OBS und Resolume getestet. Teste den Aufbau vor deiner Veranstaltung.
Ja, im Netzwerk ohne Internet; nur die Lizenzprüfung braucht alle 14 Tage eine Verbindung. Eine Lizenz gilt für ein Gerät.
Fernsteuerung, NDI und Browser-Source laufen im lokalen Netzwerk und brauchen kein Internet. Die Lizenzprüfung braucht mindestens alle 14 Tage eine Internetverbindung.
Ein Lizenzschlüssel gilt für ein Gerät. Die Steuerung kann dagegen von mehreren Geräten im Netzwerk kommen: iPad, Handy, Companion, OSC oder MIDI. Für mehrere Macs mit TIMEDECK frag uns bitte nach den Lizenzen.
In der App im Menü Hilfe, auf der TIMEDECK-Seite unter Hilfe und mehr und direkt bei uns per Telefon oder E-Mail.
Preise und Verfügbarkeit nennen wir auf Anfrage. TIMEDECK ist lizenzpflichtig: Der Schlüssel kommt nach dem Kauf per E-Mail, gilt für ein Gerät und die Lizenz läuft jährlich ab Aktivierung.
TIMEDECK ist eine Mac-App und braucht macOS 14 oder neuer. Eine Windows-Version nennen wir nicht. Das iPad oder Handy dient als Fernbedienung im Browser.
Ja, über die Browser-Source oder als NDI-Quelle. Der NDI-Alpha-Kanal ist noch nicht gegen diese Programme getestet, probiere deinen Aufbau deshalb vorher aus.
Fernsteuerung, NDI und Browser-Source laufen im lokalen Netzwerk. Für die Lizenzprüfung braucht der Mac mindestens alle 14 Tage eine Internetverbindung.
Mit gesetztem Token verlangen HTTP und WebSocket es für alle Steuerbefehle. Ohne Token kann jeder im Netzwerk steuern, deshalb gehört im Produktionsnetz ein Token gesetzt. OSC und MIDI kennen kein Token, und die Verbindung ist unverschlüsselt. Nutze TIMEDECK nur in vertrauenswürdigen Netzen.
Schreib uns, wofür du TIMEDECK einsetzen möchtest. Wir melden uns mit Informationen zu Preis und Verfügbarkeit. Das ist unverbindlich.
Persönliche Ansicht
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